Am späten Abend des 05.01.2026 gegen 20:10 Uhr, wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim durch eine
Brandmeldeanlage zu einem Gebäudefeuer alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war noch keine weitere Meldung eingegangen,
was jedoch im Verlauf des Einsatzes schnell als unzureichende Information herauskam. Bei Eintreffen der ersten
Einsatzkräfte gegen 20:17 drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude, und Flammen waren sichtbar, was die
Einsatzleitung zu einer Erhöhung des Alarmstichworts veranlasste.
Sofort wurden erste Lösch- und Erkundungsmaßnahmen eingeleitet. Nachdem die Einsatzleitung durch den B-Dienst der
Berufsfeuerwehr übernommen wurde, erfolgte eine erneute Erhöhung des Alarmstichworts, um zusätzliche Einsatzkräfte zu
mobilisieren – insbesondere Atemschutzgeräteträger, die für die Brandbekämpfung unter den extremen Bedingungen
unerlässlich waren.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden neben herkömmlichen Löschmitteln auch modernste Technologien wie Drohnen
zur Einsatzdokumentation und Löschroboter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Dies ermöglichte eine effiziente und gezielte
Brandbekämpfung in schwer zugänglichen Bereichen des Gebäudes.
Zudem wurden mehrere Sonderfahrzeuge zur Einsatzstellenhygiene sowie Abrollbehälter mit Mehrbereichschaummitteln
alarmiert, um die Flammen endgültig zu ersticken und eine vollständige Sicherstellung der Einsatzstelle zu gewährleisten. Im
Zuge des umfangreichen Einsatzes wurde auch der erweiterte Rettungsdienst hinzugezogen, um mögliche Verletzte zu
versorgen. Zusätzlich wurde die Feuerwehr-Technische-Zentrale (FTZ) des Landkreises Hildesheim zur Unterstützung
angefordert.
Die Löscharbeiten zogen sich bis etwa 3 Uhr in die Nacht hinein, als schließlich die Meldung „Feuer unter Kontrolle“
abgegeben werden konnte. Aufgrund des enormen Personalaufwands und der lang andauernden Bekämpfung des Brandes
erfolgte ein kontinuierlicher Personalwechsel durch die Ortsfeuerwehren der Stadt Hildesheim, um eine optimale
Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.
Die Hauptfeuer- und Rettungswache in Hildesheim war während des gesamten Einsatzes sowohl durch die Berufsfeuerwehr
als auch durch Kräfte der Stadteinsatzreserve ständig besetzt, um auf mögliche weitere Gefahren schnell reagieren zu
können.
Aktuell dauern die Nachlöscharbeiten noch an, und es wird erwartet, dass diese voraussichtlich den gesamten heutigen Tag
in Anspruch nehmen werden. Die Feuerwehr arbeitet weiterhin intensiv daran, auch die letzten Glutnester zu löschen und
eine vollständige Sicherheit der Einsatzstelle zu gewährleisten.
„Der schnelle und koordinierte Einsatz aller beteiligten Kräfte hat dazu beigetragen, eine noch schlimmere Ausbreitung des
Feuers zu verhindern und größeren Schaden zu vermeiden“, so ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Hildesheim. „Ein
besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen der Feuerwehr, die durch ihre Unterstützung einen entscheidenden Beitrag zum
erfolgreichen Abschluss dieses Einsatzes geleistet haben.“ Insgesamt waren über 120 Einsatzkräfte aus Stadt und
Landkreis im Einsatz.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt und wird von der Polizei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr weiter
untersucht.
