Silvester war für die Feuerwehr keine ruhige Angelegenheit. in der 24-Std.-Schicht von Silvestermorgen bis Neujahrmorgen
wurden 30 Brandmeldungen im Stadtgebiet abgearbeitet. 50 Rettungsdiensteinsätze hielten die Rettungswagen im
Stadtgebiet auf Trap wobei ein Großteil auf die Zeit nach 22 Uhr fiel.
600 Anrufe wurden von der Leitstelle für den Bereich Stadt und Landkreis entgegengenommen.
Die 30 Feuermeldungen verteilten sich auf Kleinbrände, Vorsorge- und Fehlalarme (z.B. Brandmeldeanlagen) und einem
Mittelbrand bei dem mehrere Strahlrohre zum Einsatz kamen. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von den freiwilligen
Ortsfeuerwehren Bavenstedt, Himmelsthür, Moritzberg und Sorsum. Sie wurden vorwiegend zu den Bränden von
Mülleimern, Papiercontainern oder Hecken eingesetzt. Allerdings wurden im Laufe der Nacht fast alle Ortsfeuerwehren der
Stadt z.B. zur Unterstützung des Einsatzzuges der BF alarmiert.
19:08 wurde ein Dachstuhlbrand in der Triftäcker Str. gemeldet, zu dem die BF und die Ortsfeuerwehr Bavenstedt u.
Drispenstedt ausrückten. Der Dachüberstand der Traufe brannte auf 4 m² und konnte vom Boden mittels Strahlrohr
abgelöscht werden.
23:52 wurde der Brand eines Balkons in der Jordanstr. gemeldet. Dazu fuhren ebenfalls die BF und die Ortsfeuerwehren
Bavenstedt und Drispenstedt an. Der Brand hatte sich schnell auf zwei weitere Balkone im 3. OG des Mehrfamilienhauses
sowie zwei der dazugehörigen Wohnungen ausgebreitet. Mit drei Strahlrohren, 2 in den Wohnungen und eins von Aussen
unterhalb der Balkone, wurden die Flammen schnell eingedämmt und abgelöscht.
Während in der Jordanstrasse noch gelöscht wurde, kam es zu einem weiteren Brand am Dach eines Gebäudes in der
Martin-Luther-Str. Dazu wurden die Ortsfeuerwehren Einum, Achtum-Uppen, Sorsum und die in der Jordanstr. nicht mehr
benötigten Kameraden aus Drispenstedt eingesetzt. Dort war ein Balken und die, unter der Eindeckung vorhandene Foie in
Brand geraten. Über die Drehleiter und dem Dachboden wurde der Brand mit geringen Mengen Wasser gelöscht. Um an die
Brandstelle zu gelangen mussten dazu ein paar Dachpfannen entfernt werden.